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5 Remote-Learnings für die Zusammenarbeit im Team

Im vergangenen Jahr haben wir gelernt, Arbeit neu zu denken. Corona hat nicht nur unser tägliches Leben, sondern auch unsere Zusammenarbeit in Teams stark verändert. Zwar haben einige unserer Teammitglieder bereits vor Corona regelmäßig von zuhause gearbeitet und Erfahrungen in Sachen digitale Teamorganisation und die notwendige technische Infrastruktur mitgebracht, dennoch war es eine ungewohnte Situation, das gesamte Team hybrid zu organisieren. Nun ist einige Zeit vergangen und die anfangs neuen Arbeitsabläufe werden langsam zur Routine. 

Wir haben Teams gefragt: Was waren die größten Herausforderungen bei der Umstellung auf das Homeoffice?

Im letzten Jahr haben die awork User gefragt, was die größte Hürde bei der Umstellung vom Büro auf das Homeoffice für sie war. Eine der häufigsten Antworten: die Zusammenarbeit im Team kommt zu kurz. 

Wenn wir jetzt auf die Zeit zurückschauen, welche Learnings können wir aus dieser Zeit ziehen? Wie können wir langfristig digitale Zusammenarbeit in Teams umsetzen? 

Unser Team hat die folgenden fünf Learnings identifiziert: 

Gemeinsam in die Woche starten

Seit der Umstellung auf Hybrid Work hat unser Marketing-Team ein zusätzliches Weekly-Kick-Off eingeführt und startet nun jeden Montag gemeinsam in die Woche – sowohl die Büro-Crew im Office, als auch die restlichen Teammitglieder, die remote arbeiten.

Wenn man am selben Ort arbeitet, tauscht man sich auch unter der Woche öfter aus. So bekommt man ganz nebenbei mit, woran jeder gerade arbeitet. Auch spontane Zusammentreffen zu einem kurzen Team-Update sind keine Seltenheit. Wenn aber viel von zuhause gearbeitet wird, verliert man deutlich schneller aus den Augen, was die anderen die Woche über tun.

Dank dem Weekly-Kick-Off weiß jeder direkt, welche To-Dos im Team anstehen. Es wird auch direkt abgestimmt, wer was erledigt und an welchen Themen man gemeinsam arbeitet. Und natürlich ist ein gemeinsamer Wochenstart auch super für das Team-Feeling.

Tägliche Update-Meetings einführen

Damit der gegenseitige Austausch auch in den anderen Teams nicht zu kurz kommt, haben unsere Kollegen z.T. auch kurze tägliche Meetings eingeführt. Unser Development-Team arbeitet nach der Scrum-Methode. Auch im hybriden Modell trifft es sich weiterhin zum Daily Scrum.

Seit der Umstellung auf Hybrid Work hat auch der Support ein tägliches Team-Meeting eingeführt. Auch wenn man nicht wie gewohnt am selben Ort arbeitet, können so komplexe Themen direkt zentral besprochen werden. Für das Sales-Team gehören der morgendliche Check-In und der abendliche Check-Out mittlerweile zum Alltag.

Der tägliche Austausch muss keineswegs lange dauern.

Schon 10 bis 15 Minuten reichen aus, um Aufgaben zu verteilen, sich gegenseitig über den Fortschritt auszutauschen und Unklarheiten zu klären. Das ist nicht nur super für das Team-Gefüge, sondern spart sogar Zeit. Die zentrale Abstimmung verhindert, dass To-Dos unter den Tisch fallen oder Themen doppelt besprochen werden. 

Chats richtig nutzen

Communication is key – das gilt vor allem für die Zusammenarbeit im Homeoffice. Nicht immer ist dazu ein Video-Call nötig. Zur internen Teamkommunikation nutzen wir das Chat-Tool Slack. Seit der Umstellung auf Hybrid Work sind bestimmte Funktionen besonders wichtig geworden, um auch remote reibungslos zusammenzuarbeiten.

Über die Slack-Integration können wir einen Channel direkt mit dem jeweiligen awork Projekt verbinden. Alle Ereignisse in awork werden so direkt im Slack-Channel angezeigt.


Für schnelle Absprachen zwischen den Teams nutzen wir themenbezogene Channel. Wenn der Support dort beispielsweise eine Frage stellt, werden unsere Entwickler direkt benachrichtigt und können schnell reagieren.

Auch wenn mehrere Teammitglieder gemeinsam ein Thema bearbeiten, richten wir dafür einfach einen separaten Channel ein. So werden Fragen zentral geklärt, obwohl jeder zuhause sitzt. Zudem ist die Kommunikation für alle übersichtlich dokumentiert.

Durch die vermehrte Nutzung von Chats im Homeoffice ist man oft in viele Diskussionen verwickelt. Für bestimmte Themen ist jedoch Fokus gefragt. Um ohne Ablenkung zu arbeiten, sollte man nicht nur den eigenen Status auf Abwesend zu stellen, sondern auch die Chat-Benachrichtigungen vorübergehend pausieren.

Mit Status mehr Transparenz schaffen

Für eine produktive Zusammenarbeit zu Zeiten von Hybrid Work ist Transparenz das A und O. Dazu gehört auch, zu wissen, wer gerade verfügbar ist und wer nicht. Seit dieser Umstellung hat unser Team begonnen, die Status-Funktion in Slack noch intensiver zu nutzen.

Zum Beispiel haben wir bestimmte Status vordefiniert. So kann man den eigenen Status mit einem Klick auf “In a meeting” oder “Lunch” umstellen. Man sieht direkt, wer gerade verfügbar ist und erspart sich so ungeduldiges Warten auf eine Antwort.

Wenn jemand länger abwesend ist aufgrund von Urlaub oder Krankheit, weiß das gesamte Team direkt Bescheid.

Für noch mehr Transparenz ist es auch hilfreich, Zeiten direkt auf bestimmte Aufgaben zu erfassen. Unser Team nutzt dafür natürlich awork. So kann man selbst besser einschätzen, wie zeitintensiv einzelne Aufgaben sind.

Außerdem hat man dank der individuellen Zeitauswertungen einen Überblick darüber, wer wie lange an welchem Projekt gearbeitet hat. So bleibt die Kapazität der Teammitglieder auch remote transparent. 

Mit den Zeitauswertungen in awork erkennst du klar, wofür du deine Arbeitszeit aufwendest.

Klare Agenda für Meetings aufstellen

Uns ist aufgefallen, dass viele unserer Teams Meetings seit der Umstellung anders gestalten. Wenn einige Kolleg*innen im Homeoffice sind, finden Meetings seltener spontan statt, was eine genauere Planung und bessere Vorbereitung ermöglicht.

Das Onboarding-Team beispielsweise sammelt nun bereits vorab zentral die zu besprechenden Themen. So kann sich jeder vor dem Meeting Gedanken dazu machen und ist besser vorbereitet. Bereits während des Meetings werden dann alle relevanten Informationen ausgetauscht.

Die Kommunikation in hybriden Meetings ist fokussierter und zielorientierter.

Offen gebliebene Fragen können nicht wie im Büro im Anschluss an der Kaffeemaschine besprochen werden. Dazu müsste für diejenigen im Homeoffice ein neuer Video-Call eingeplant werden. Die klare Agenda hilft also auch dabei, das Meeting auf das Wesentliche zu beschränken und die Zeit möglichst effizient zu nutzen. 

Ob zuhause oder im Büro sitzt: Teamwork makes the dream work!

Was kommt eigentlich nach dem Homeoffice? 

Durch die Umstellung haben wir einige Erfahrungen gemacht, die uns dabei helfen die Zusammenarbeit im Team zukünftig noch besser zu gestalten.  Was werden wir auch im Büroalltag beibehalten?

  • Regelmäßige Team-Updates: Die Umstellung aufs Hybrid Work hat noch deutlicher gemacht, wie wichtig der regelmäßige Austausch im Team ist. Die gegenseitige Abstimmung ist nicht nur effizient, sondern auch super für das Team-Feeling. Für eine noch produktivere Zusammenarbeit bleiben Team-Updates auch im Büro ein fester Bestandteil – sei es als Weekly-Kick-Off, abendlicher Check-Out oder Daily Scrum.
  • Effiziente Kommunikation: Auch nach vollen der Rückkehr ins Büro werden wir Chats vermehrt nutzen.  So wird man seltener durch Zwischenfragen aus dem Konzept gebracht. Mehr Personen können sich an Diskussionen beteiligen und Absprachen sind für alle einsehbar dokumentiert. Ein weiteres Learning: Push-Benachrichtigungen ausschalten, um für einen bestimmten Zeitraum ohne Ablenkung zu arbeiten. Auch die fokussierte Kommunikation durch eine klare Agenda in Meetings werden wir im Office weiterhin beibehalten. 
  • Noch mehr Transparenz: Auch nach der Corona-Krise soll jeder Bescheid wissen, ob jemand im Büro ist, remote arbeitet oder Urlaub hat. Auch im Büroalltag werden wir den eigenen Slack-Status weiterhin pflegen. Auch die Zeiterfassung auf Aufgaben werden wir weiterführen, um die eigene Kapazität transparent zu machen und To-Dos im Team besser verteilen zu können. 

Unabhängig davon, ob jeder zu Hause arbeitet oder man gemeinsam im Büro sitzt, eins steht fest: Teamwork makes the dream work!